Montag, Juni 26, 2017

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Transportwesen

Kategorie: Sektoren

Dem palästinensischen  Transportsektor ist durch die israelische Besetzungspolitik schwerer Schaden zugefügt

worden. Grenzschließungen und -kontrollen haben es nahezu unmöglich gemacht, Personen und Waren zuverlässig und zu moderaten Kosten zu befördern. Die gestiegenen Transportkosten und die Unmöglichkeit, Deadlines einzuhalten, haben sich negativ auf die gesamte palästinensische Wirtschaft ausgewirkt, da die meisten Branchen auf den Transport von Waren oder Personen angewiesen sind. 

Die Zukunft des Transportgewerbes hängt im Wesentlichen davon ab, ob die politischen Kräfte es schaffen, folgende Schlüsselbedingungen zu ermöglichen: 

  • Schaffung einer ohne bürokratischen Aufwand nutzbaren Straßenverbindung zwischen dem Westjordaland und dem Gazastreifen
  • Vergrößerung der palästinensischen Eigenkontrolle über das landeseigne Straßennetz
  • Zugang zu Grenzübergängen, Häfen und Flugäfen, die Palästina mit der Außenwelt verbinden
 

Im Jahr 2006 gab es in Palästina 598 Firmen, die mit dem Transportsektor in Zusammenhang standen. 271 dieser Firmen befassten sich direkt damit, Waren oder Personen auf dem Landweg zu befördern, 245 boten Dienstleistungen wie Güterumschlag oder -lagerung an. Insgesamt waren 5.223 Personen im Transportsektor beschäftigt, von denen 60% im Personenverkehr tätig waren.

 

Die Gesamtlänge des palästinensischen Straßennetzes beträgt 5.147 Kilometer. 10,4% davon sind Hauptstraßen, 8,5% Kreisstraßen, 66,3% Orts- und Zugangsstraßen und 14,9% Umgehungsstraßen. Die Anzahl der amtlich zugelassenen Gewerbefahrzeuge betrug 2006 etwa 37.910. Zwei Drittel davon waren LKW's und PKW's, ein Viertel Taxis und der Rest Traktoren und andere Fahrzeuge. 

 bus

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